FÖRDERVEREIN FEIERT 5-JÄHRIGES BESTEHEN


Der Künstler Alexander Jokisch und Mitglieder des Fördervereins des Kunsthauses bei einer Führung durch die Ausstellung des Künstlers. (Foto: Baquet Photodesign)

Seit fünf Jahren gibt es den Verein der Freunde und Förderer des Kunsthauses Troisdorf bereits. Zur Feier dieses ersten Jubiläums trafen sich die Unterstützer der Kunstszene im Kunsthaus zum Austausch. Dabei wurden sie exklusiv von Alexander Jokisch durch dessen Ausstellung „Alltagsliturgie“ geführt.

Kunst hautnah erleben zu können, ist einer der Vorzüge im Förderverein des Kunsthauses. Anlässlich des Jubiläums hat der Vorstand für die Mitglieder Schlüsselbänder mit dem Logo des Kunsthauses produzieren lassen. Ein nettes Dankeschön, aber auch eine Erinnerung daran, dass Kunst ein Türöffner in andere Welten sein kann. Der Vorsitzende Peter Siegmund überreichte die Schlüsselbänder. Der stellvertretende Bürgermeister Jörg Kaiser dankte dem Förderverein im Namen der Stadt für das ehrenamtliche Engagement.

Der Verein „Freunde und Förderer des Kunsthauses Troisdorf“ ist kein exklusiver Club. Alle Kunstfreunde können Mitglied werden. Und auch Unternehmen können mitmachen. Wer mehr darüber erfahren möchte, wie man die Arbeit des Kunsthauses unterstützen kann, kann sich bei Frank Baquet melden unter info@kunsthaus-troisdorf.de.

FLASH FUTURE – 15.4. – 6.5.2018

Die heutige Zeit ist geprägt von Problemen in den Bereichen Politik, Umwelt, Tiere oder Menschen. Die Arbeiten der KünstlerInnen sollen einerseits eine Auseinandersetzung mit der heutigen Zeit bzw. der möglichen Entwicklung in der Zukunft darstellen oder einen Einblick in die Entwicklung des einzelnen Künstlers oder der Künstlerin geben.

14 KünstlerInnen präsentieren ihre Sicht des Themas in dieser Ausstellung:

Florian Boehm sieht seine Zeichnungen/Gedichte erst als durch den jeweiligen Betrachter/Zuhörer individuell vollendet an und Claudia Defrancesco geht es nicht darum die Natur abzubilden, sondern im Mittelpunkt der grafischen Auseinandersetzung steht die bildnerische Komposition. Cäcilia Gabriel greift mit ihren Nähdrucken und dem Sackspinnenkleid die Schnelligkeit der Veränderungen auf. Monika Hartl nimmt die zunehmende Virtualisierung im Zusammenhang mit der Natur ins Visier ihrer künstlerischen Auseinandersetzung. Paul Jaeg präsentiert seine Arbeiten mit den originellen Titeln „Zwei Köpfe werden von unheimlichen Schnittmengen bedrängt“, „Lernen Sie zuerst ordentlich salutieren“ und „Ein Asiate scheitert an einer europäischen Augenfreude“ in der Ausstellung. Petra Korte hat sich auf den voraussichtlichen „Menschen der Zukunft“ konzentriert, während Albert Lindenthaler den Zeichnungsblock „Himalaya“ zeigt. Zeichnen ist für ihn immer eine Gratwanderung im Kopf. Es ist ein Suchendes und sich Ereignendes zugleich. Michele Meynier beschäftigt sich mit Menschenaufläufen, getriebene, laufende, suchende, hoffende, verzweifelte, einzelne, viele……Unbewußte Orte mit ungeheurer Schnelligkeit durchfahren und kaum bemerkt und dennoch als Freiheit des Reisens definiert, sind die Motive und bilden das Thema der neuen Serie „Transit“ von Christiane Pott-Schlager. Karin Puchinger behandelt das Thema „Burn out“ am Beispiel eines Pianisten und die Arbeit „Amok-Spree Killer“ von Edith Richter setzt das Phänomen von Amokläufen in Schulen oder Las Vegas – ausgehend von den letzten Ereignissen – bildnerisch um. Das Objekt „MU(H)TATION“ von Johann Schreilechner“ zeigt die Problematik des Enthornens von Vieh. Christine Todt behandelt mit „Herzschmerz“ die Situation von alleinerziehenden Müttern, die sich in den letzten 100 Jahren nicht allzu viel geändert hat und Rauthgundis Zieser macht mit ihrem Wandteppich „Erderwärmung“ auf den Umweltschutz aufmerksam.